Auf welche weiterführende Schule schicke ich mein Kind?

gymnasiumEltern und Lehrer stehen schon im Laufe der vierten Klasse vor der schwierigen Entscheidung, welche weiterführende Schule die beste für das Kind ist. In Deutschland gilt es dabei zwischen Haupt-, Realschule oder Gymnasium zu unterscheiden.Viele Faktoren sind dabei zu berücksichtigen. Die Einschätzung der Leistungsfähigkeit des Kindes durch den Lehrer und die Eltern ist genau so zu berücksichtigen, wie der Wunsch des Kindes. Optimal ist es, wenn Kinder möglichst gut gefördert werden und gleichzeitig auch glücklich mit dieser Entscheidung sind. Hier sollte der Ehrgeiz der Eltern nicht im Vordergrund stehen, sondern das Wohl des Kindes. Sie sollten objektiv beurteilen und die Empfehlung des Klassenlehrers annehmen um das Kind nicht zu überfordern.

Stärken und Schwächen sollten rechtzeitig erkannt werden.

Die Anforderungen der weiterführenden Schulen unterscheiden sich folgendermaßen:

Zusammenhänge erkennen, sprachliches Ausdrucksvermögen, Allgemein- und Fachwissen (altersentsprechend), Fertigkeiten im Schreiben, Lesen und Rechnen, Gedächtnisleistungen und selbständiges Arbeiten werden an den verschiedenen Schulen unterschiedlich stark gefördert. Hier gilt es zu berücksichtigen, was die Schüler leisten können.

Generell ist es ratsam, die Hauptfächer im Fokus zu behalten. In der Regel gelten folgende Zensuren für das dreigliedrige Schulsystem:

Für das Gymnasium sollte der Schüler in den Hauptfächern einen  Notendurchschnitt von 2,33 und für die Realschule einen Notendurchschnitt von 2,66 vorweisen können. Sollte jemand auf der Kippe stehen, so ist die Teilnahme an einem Probeunterricht möglich.  Diese Regeln können von Bundesland zu Bundesland variieren.

Sollte Ihr Kind für das Gymnasium vorgeschlagen werden, dann sollten Sie sich erkundigen, ob in Ihrem Bundesland das G8 oder G9 System angeboten wird. G8 ist der um ein Jahr verkürzte gymnasiale Zweig, welcher meistens von reinen Gymnasien angeboten wird. Das G9 System (das alte gymnasiale System) wird meistens von Gesamtschulen angeboten. Braucht Ihr Kind mehr Zeit zum lernen, hat es noch großen Spielbedarf oder eine ausgefüllte Freizeit, dann sollen Sie überlegen, ob Sie Ihrem Kind tatsächlich das verkürzte Schulsystem zumuten möchten. Es bedeutet viel Nachmittagsunterricht, eine größere Menge an Hausaufgaben und auch eine höhere Einbindung der Eltern.

Ihr Kind sollte regelmäßig, wenn möglich selbstständig, seine Hausaufgaben erledigen. Vor schriftlichen Leistungsabfragen in einzelnen Fächern sollte geübt werden. Das Kind sollte dazu angehalten werden, sich am Unterricht zu beteiligen. Vorsicht ist bei einer zu starken Förderung des Kindes geboten. Es könnte in Demotivation verfallen und die Schulnoten könnten sich erheblich verschlechtern. So kann die Leistungsfähigkeit des Kindes durch den Lehrer falsch eingeschätzt werden. Achten Sie darauf, dass das Kind Spaß am Lernen hat und aus freien Stücken arbeitet. Auch wenn es manchmal nicht einfach für die Eltern ist, ihr Kind ständig zu motivieren, sollten Sie ihm trotzdem spielerisch immer wieder Lernangebote geben.

Die Anmeldung für die weiterführende Schule muss zu einem festen Termin erfolgen. Dieser ist meistens im Mai. Zuvor bieten alle Schulen Infoveranstaltungen für die Eltern an, in denen sich das Lehrerkollegium, der Rektor/die Rektorin vorstellen und den Eltern Rede und Antwort stehen. Zudem erfolgt ein Tag der offenen Tür, an dem sich Eltern und Kinder gemeinsam ein Bild über die Schule, die angebotene Hausaufgabenbetreuung, die Schulmensa und spezielle Angebote wie z.B. Musikinstrumente/ Chor/ Sport AGs usw. machen können.

Verbessert sich ein Kind während eines Schuljahres auf den weiterführenden Schulen in den Noten deutlich, ist ein Wechsel zur nächsthöheren Schule problemlos möglich. So kann ein Kind von der Hauptschule zur Realschule oder von der Realschule zum Gymnasium wechseln. Dies gilt dementsprechend allerdings auch für den umgekehrten Fall. Die Eltern sollten daher in Betracht ziehen, dass sich das Kind erneut eingewöhnen und sich in eine bereits bestehende Klassengemeinschaft eingliedern muss. Aus diesem Grunde sollte die Wahl der weiterführenden Schule gut durchdacht werden.

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