Bilingual aufwachsen

Das Beste, das Ihrem Kind passieren kann, ist, wenn es bilingual aufwachsen kann. Denn intensiver kann es eine Sprache nicht lernen.

Wenn Sie das große Glück haben eine Fremdsprache perfekt zu beherrschen, dann lassen Sie Ihr Kind zweisprachig aufwachsen!

Wie funktioniert das, bilingual aufwachsen?

In einem Alter von ca. einem Jahr kann ein Kind Mama oder Papa sagen. Mit ca. 18 Monaten kann es Dinge benennen und mit ca. zwei Jahren die ersten Zwei- bis Drei-Wort-Sätze sprechen.

Bei Kindern, die bilingual aufwachsen, kann sich dies etwas verschieben. Immerhin müssen sie ja doppelt so viel lernen, als ein Kind, dass mit einer Sprache aufwächst. Da aber jedes Kind anders ist, ist dies natürlich kein Muss! Ebenso gibt es sprachlich gewandte Kinder, die schon sehr früh zweisprachig sprechen können.

Vorteile, die Ihr Kind hat, wenn es bilingual aufwachsen kann

Es gibt viele Vorteile, die sich aus einer zweisprachigen Erziehung ergeben.

Ihr Kind wird wahrscheinlich eines der wenigen sein, das in der ersten Klasse bereits zwei Sprachen beherrscht. Wenn dann noch die zweite Sprache Englisch ist, dann wird es natürlich den Anderen weit voraus sein. Ihr Kind hat auch das Glück, die Sprache wie seine Muttersprache anzusehen und frei und locker sprechen zu können.

Auch später im Beruf hat das Aufwachsen mit zwei Sprachen viele Vorteile.

Zudem haben diese Kinder ein erweitertes Gespür und Verständnis für kulturelle Unterschiede und Besonderheiten.

Mamasprache und Papasprache

Babys verbinden Gefühle damit, wie Worte ausgesprochen werden und verstehen weniger die Sprache an sich. Daher sprechen Sie in Ihrer Muttersprache mit Ihrem Kind, da sich so besser Gefühle und spontane Äußerungen vermitteln lassen.

Der Wortschatz ist bei bilingual erzogenen Kindern zunächst kleiner, doch die Entwicklung der Grammatik ist identisch. Z.B. spielt Ihr Kind in der Papasprache abends mit dem Papa Memory, so kann es Dinge auf einzelnen Bildern vorerst nur in der Papasprache benennen. Erst wenn die Mama in der Mamasprache ebenso mitspielt, lernt es den Begriff in der anderen Sprache dazu und kann seinen bilingualen Wortschatz so ständig erweitern.

Fördern Sie die schwächere Sprache

Wenn der Papa den ganzen Tag außer Haus ist, dann wird vorerst die Papasprache die Schwächere sein. Generell ist aber meistens die Sprache des Landes, die vorherrschend gesprochen wird, die Stärkere. Aus diesem Grund sollten Sie versuchen die schwächere Sprache zu fördern. Z.B. durch eine Tagesmutter oder anderen Familien, welche ebenfalls diese Sprache sprechen. Lassen Sie es ebenso mit Familienmitgliedern telefonieren, die die Zweitsprache sprechen, und besuchen sie oft das Land der schwächeren Sprache. Kaufen Sie später auch Bücher oder Filme in der Zweitsprache. Sie wird sich das Verhältnis zu der Sprache festigen.

Is it allowed to naschen, Mama?

Haben Sie keine Angst davor, dass Ihr Kind zwei Sprachen mischen könnte. Es ist durch Studien bewiesen, dass Kinder automatisch die Mama- und Papasprache trennen können.

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