Die Kleinsten auf dem Weg in den Urlaub bei Laune halten

Lange Fahrten in den Urlaub sind anstrengend. Vor allem für Kinder. Die Zeit bis man ankommt, will einfach nicht vergehen und da kommt mit Sicherheit früher oder später Langeweile und Hunger auf. Um das Ganze ein wenig aufzulockern und nicht nur Ihren Kindern, sondern auch Ihnen die Fahrt zu erleichtern, haben wir hier einige Tipps gesammelt.

Kurzer Funktionscheck

Ein bis zwei Wochen bevor es losgeht, sollten Sie Ihr Auto nochmal genauer unter die Lupe nehmen. Denn lange Strecken sind anstrengend und man will diese ohne große Probleme hinter sich bringen. Außerdem wollen Sie sich und Ihre Familie ja sicher ans Ziel bringen. Begutachtet werden sollten dabei die Batterie, alle Lichtsysteme und die Flüssigkeitsstände. Ein ebenfalls wichtiger Faktor sind die Reifen. Prüfen Sie den Reifenluftdruck und machen Sie eine Sichtprobe. Haben die Reifen nicht mehr genug Profil, weisen  kleine Schäden und Risse auf oder sind sehr spröde?  Dann brauchen Sie definitiv Neue. Denken Sie beispielsweise auch einen Sonnenschutz, der vor allem im Sommer bei Kindern im Auto nicht fehlen darf.

Wann geht’s los?

Wer zu Beginn der Fahrt für etwas Ruhe sorgen möchte, sollte die Abfahrtszeit in den Abend auf die normale Zu-Bett-Geh-Zeit legen. Dann sind die Kids müde, ruhen sich erst mal aus verschlafen dadurch vielleicht einen großen Teil der Fahrt. Das bedeutet auch für Sie mehr Ruhe. Vor allem bei kleineren Kindern kann man die Abfahrt alternativ natürlich auch auf die Zeit des Mittagsschlafes legen.

Mama mir ist langweilig

Um diese Stimmung zu vermeiden, sollten Sie Material zur Ablenkung des Kindes mitnehmen. Das heißt Lieblingsbuch, Kuscheltier und Co. ziehen vom Kinderzimmer ins Auto. Wer unnötiges Chaos im Fond vermeiden will, kann dafür eine praktische Autotasche am Vordersitz

 

befestigen, in der all das Spielzeug Unterschlupf findet. Auch ein spannendes Hörspiel oder eine Musik-CD sind eine gute Beschäftigung. Wer die „Bibi und Tina“-CD schon nacherzählen kann und nicht zum hundertsten Mal hören möchte, kann diese ja auf einen MP3-Player ziehen.  Ein Malbuch oder ein Blatt Papier kann mit ein paar bunten Stiften auch eine Quelle der Ruhe sein.

Kleine Spielchen

Mit etwas älteren Kindern kann man auch kleine Zählspielchen machen. Sie könnten beispielsweise eine bestimmte Automarke oder eine Farbe wählen und gegeneinander antreten. Wer in zehn Minuten die meisten zählt, gewinnt. Außerdem gibt es ja auch praktische Reisespiele, die viel Spaß machen können –vorausgesetzt, dass hinten mindestens zwei Personen sitzen.

Essen und Trinken nicht vergessen

Nahrungsmittel an Tankstellen sind hoffnungslos überteuert. Deshalb unbedingt daran denken, etwas mitzunehmen. Denn wenn die Küche stimmt, ist die Crew gut drauf. Besonders gut sind Snacks aus Gemüse und Obst. Diese sind nicht so schmierig und machen keine Flecken auf den Kinder- und Autositzen wie Schokolade oder Lollis. Außerdem ist das viel gesünder. Trotzdem sollten sie den Kindern natürlich schmecken. Zu trinken sollte es Wasser oder Tee geben, denn Kohlensäure kann bei einem empfindlichen Kindermagen schnell zu Übelkeit führen. Auch hier ein Tipp: Keine Glasflaschen im Auto. Denn wenn im Falle des Falles eine Notbremsung erfolgen muss, kann dies zu Verletzungen führen.

Hier und da ein Päuschen

Das lange Sitzen im Auto ist anstrengend und ungemütlich – für alle. Deswegen ist es wichtig, regelmäßige Pausen einzulegen. So kann man sich nicht nur die Beine vertreten, sondern tankt auch noch frische Luft und kann sich einen Gang aufs Raststättenklo leisten. Vielleicht können Sie auch einen kleinen Wettlauf starten, damit die Kinder ein wenig Abwechslung bekommen. Durch die Bewegung an der frischen Luft werden die Kleinen vielleicht sogar müde und schlafen nochmal ein Ründchen.

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