Lesenlernen für Kinder

Übung macht den Meister. Wer kennt diesen Spruch nicht? Um fließend Lesen zu lernen, muss man fleißig üben. Doch wie gelingt dies Ihrem Kind am besten und wie können Sie es dabei unterstützen?

Zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr, wenn der Spracherwerb weitgehend abgeschlossen ist, werden die Kinder zunächst spielerisch mit den Laut-Buchstaben-Verbindungen unserer Sprache vertraut gemacht. Die geheimnisvollen Schriftzeichen werden so nach und nach entschlüsselt. Dies kann schon Zuhause passieren, indem wir ihnen zeigen, wie sie zum Beispiel ihren Namen schreiben. Aber in der Schule wird noch einmal jeder Buchstabe geübt und Wortverbindungen erstellt.

Laute hören und sprechen

Jeder Buchstabe hat einen bestimmten Aussprachelaut. In einem weiteren Schritt erlernen die Kinder Lautfolgen auszusprechen, zunächst Silben und später auch ganze Wörter. Diese werden dann im Wort- und Leseschatz Ihres Kindes aufgenommen.

Besonders beim Lesen neuer Wörter ist diese Lautfolge-Übersetzung sehr hilfreich. Neue werden mit schon bekannten Buchstabenfolgen verglichen und anschließend daraus abgeleitet. Aus dem Gedächtnis heraus kann somit dem neuen Wort einen Klang und somit auch eine Bedeutung zugewiesen. Da allerdings einige Wörter nicht so geschrieben werden, wie man sie ausspricht, klingen diese bei Ihrem Kind dementsprechend anders. Hier muss dann beim Lesen durch Sie nachgebessert werden. Aus diesem Grunde sollten Leseanfänger unbedingt laut vorlesen. Nur so können die Kinder den richtigen Klang des Wortes erkennen. Zudem macht Vorlesen ja auch Spaß, Sie können es zum Beispiel abwechselnd mit Ihrem Kind machen – jeder liest so lange vor, bis er einen Fehler macht, dann ist der andere dran. So wird das Lesen wollen spielerisch gefördert.

Mit der Zeit werden die Kinder immer sicherer, so dass nicht nur Wörter, sondern auch Sätze und Texte entschlüsselt werden. Durch regelmäßiges Training werden jetzt grammatische Besonderheiten und gängige Satzstrukturen unserer Sprache automatisch übernommen.

Tipps zum Lesenlernen

Sollte es zu Beginn nicht ganz so klappen, wie sie es sich vorstellen, dann ist das kein Grund zur Sorge. Einige Verzögerungen lassen sich schnell und effektiv beheben.

Motivieren Sie Ihr Kind! Verstärken Sie die Begeisterung zum Lesen. Wählen Sie Texte und Themen aus, die Ihr Kind interessant findet. Zudem sollten Sie dem Alter bzw. der Schulklasse entsprechend gewählt werden. Buchhandlungen haben Ihre Bücher daher dementsprechend sortiert. Nehmen Sie Ihr Kind ruhig mit in die Bücherei oder Buchhandlung und lassen Sie es ein Buch aussuchen, das ihm gefällt.

Zu Beginn gibt es auch Bücher, die Eltern und Kinder abwechselnd gemeinsam lesen können. Es gibt den schwierigen und längeren Text für die Eltern und einen altersspezifischen für Ihr Kind.

Seien Sie selbst ein Vorbild und veranstalten einmal die Woche einen Leseabend für die ganze Familie.

Loben Sie Ihr Kind! Ein Lob von Mama oder Papa ist ein enormer Ansporn und stärkt das Selbstvertrauen.

Haben Sie, als Elternteil, Geduld. Verlangen Sie nicht zu viel von Ihrem Kind. Kleinere Lerneinheiten und Wiederholungen sind effektiver als zu große Lernsprünge.

Leselust wecken

Sollte Ihr Kind kein Interesse am Lesen haben, dann versuchen Sie vorerst über Hörbücher das Interesse zu wecken. Stecken die Kinder erst einmal in einer Geschichte, dann möchten sie natürlich auch wissen, wie es weitergeht. Zu den Hörbüchern gibt es immer die passenden Lesebücher. Dann können Sie zusammen die Geschichte zu Ende lesen.

Mit einem warmen kuscheligen Sweatjacke für Mädchen von Mim-Pi wird das lesen für Ihre Kleine noch schöner.

 

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