Mit Kindern durch die Fastenzeit: Übungen im Verzicht

Die Fastenzeit ist traditionell zwischen Karneval und Ostern. Das sind genau 40 Tage, an denen an die Passionszeit Christi erinnert wird. Es ist ein christlicher Brauch, dem jedoch auch nicht religiöse Menschen nachgehen. Fasten bedeutet, dass Verzicht auf Alkohol, Fleisch und Eierspeisen geübt wird. In der heutigen modernen Welt wird das Fasten eher mit der Gesundheit in Verbindung gebracht. Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten das Fasten zu begehen. Manche verzichten komplett auf feste Nahrung oder widmen sich einer der Alternativen. Bei den Kindern sollte der Verzicht auf Nahrung nicht geübt werden. Die kleinen Körper brauchen unbedingt regelmäßige Ernährung und die Nährstoffe, die im Essen enthalten sind.

Dennoch ist es durchaus möglich, dass auch die Kleinen in der Fastenzeit auf etwas verzichten müssen. Das ist eine lehrreiche Erfahrung. Zwar werden die Kinder dem Ganzen skeptisch gegenüberstehen, dennoch sollte die Einschränkung mit Spaß vermittelt werden und nicht als unangenehme Erinnerung. Der Verzichtgedanke beinhaltet nicht nur die Nahrung, sondern durchaus auch Lebensgewohnheiten, die mal kritisch unter die Lupe genommen werden können. So besteht die Chance, dass mit dem Ablegen Platz für Neues geschaffen werden kann. Kinder lernen sehr schnell und werden den Nutzen durchaus verstehen.

Mit Kindern durch die Fastenzeit kann Spaß machen und sehr lehrreich sein

Wichtigster Punkt ist beim Verzicht natürlich, dass auch die Eltern als gutes Beispiel vorangehen. Es muss zudem nicht jeder einzelne Tag ein „Fastentag“ sein, sondern nur ausgesuchte. Um dem Ganzen etwas mehr Gewichtung zu vermitteln, könnte an solch einem Tag beispielsweise ein Bindfaden als Armband getragen werden – von allen. Ein Verzichttag könnte so aussehen, dass keine Süßigkeiten gegessen werden. Diese werden weggepackt und dafür kommt eine Schale mit verschiedenen Obstsorten auf den Tisch. Weiterer Punkt wäre, dass die Kinder lernen ihr Taschengeld nicht für Überflüssiges auszugehen, sondern lieber in die Sparbüchse stecken oder sogar eine Spende für Kinder durchführen.

Ideen für den Verzicht in der Fastenzeit mit Kindern

Ideen für das Üben im VerzichtenVerzichten kann man zudem sehr gut auf das Fernsehen und hier können sich die Eltern perfekt daran beteiligen. Lieber mal ein Brettspiel spielen oder ein Buch lesen. Man könnte mit den Kindern die Fastenzeit auch dafür nutzen, dass keine Schimpfwörter benutzt und keine Ausreden verwendet werden. Wichtig zu wissen ist, dass zum Fasten auch das Scheitern gehört. So könnte sich die Familie am Abend zusammensetzen, über die Erfahrungen reden und im Zweifel sogar den Verzicht abbrechen, falls es nicht funktionieren sollte. Es sollte immer die Freude und nicht die schlechte Erfahrung im Vordergrund stehen. Funktioniert der Verzicht nicht, ist zu überlegen, ob es zu viele Punkte waren und wie es besser oder anders gemacht werden kann.

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