Nachhilfe für Kinder aber richtig

Nachhilfe ist ein leidiges Thema, für die Eltern genauso wie für die Kinder. Ob Nachhilfe jetzt grundsätzlich gut oder schlecht ist, darüber kann man streiten, dass sollte im Einzelfall geklärt werden. Aber es gibt schon eine Menge Überlegungen zum Thema Nachhilfe, die man anstellen sollte, bevor man einen Vertrag unterschreibt. Eigentlich wird jedes Kind irgendwann im Laufe seiner Schullaufbahn mit dem Thema Nachhilfe konfrontiert, schließlich kann jeder einmal irgendetwas nicht können. Bei den Hausaufgaben können die Eltern noch bis zu einem gewissen Schuljahr helfen und erklären. Sie können Vokabeln abhören, Themen mit den Kindern vertiefen oder vielleicht auch Techniken einüben.

Nachhilfe für Kinder aber richtig © Zlatan Durakovic - Fotolia.comWas aber, wenn die Probleme in der Schule größer werden? Wenn trotzt aller Sorgfalt Lücken entstanden sind, die die Eltern nicht mehr meistern können. Wenn Hilfe voraussichtlich über einen längeren Zeitraum erforderlich sein wird?

Nachhilfe ist dann schnell das Hauptgesprächsthema der Familie.

Oftmals werden auch in den Schulen spezielle Förderkurse angeboten. Einige Schulen bieten auch Hausaufgabenbetreuung an. Dies ist natürlich eine erste Maßnahme, wenn es in der Schule kriselt. Dort wird den Kindern wird nicht nur bei den Hausaufgaben geholfen, sondern es gibt auch Hilfe bei Fragen und eine spezielle Beaufsichtigung und Förderung. Das ist in den Schulen unterschiedlich geregelt. Das Sekretariat gibt Ihnen sicher gerne Auskunft.

Werden aber Teilleistungsschwächen festgestellt, wie zum Beispiel eine Lese-Rechtschreibschwäche oder eine Rechenschwäche, dann ist eher professionelle Hilfe erforderlich. Hierbei geht es dann darum, den Kindern Lesen und Rechnen beizubringen, aber auch die Folgen dieser Defizite sollten beachtet und behandelt werden. Die Folgen können ein geschädigtes Selbstwertgefühl oder auch Ängste sein überhaupt in die Schule zu gehen.. Da ist ein Profi gefragt. Ob das für Ihr Kind nötig ist, kann Ihnen die zuständige Klassenlehrerin bestimmt sagen.

Die eigentliche Nachhilfe ist oftmals erst ein Thema für Kinder und Jugendliche, die eine weiterführende Schule besuchen. Sollten Sie glauben, dass Sie Ihr Kind noch schnell auf bessere Zensuren durch die Nachhilfe bringen können, damit es auf eine weiterführende Schule gehen kann, so kann das schnell in eine Katastrophe enden. Nachhilfe sollte immer langfristig angelegt sein und keinen zusätzlichen Leistungsdruck verursachen. Vielmehr sollte es als Unterstützung fungieren, bei einem Menschen, bei dem Ihr Kind sich wohlfühlt. So werden Sie schnell bessere Schulnoten erzielen.

Wann ist denn Nachhilfe wirklich nötig?

Nachhilfe wird schnell nötig, wenn besondere Situationen eintreten. Das kann eine längere Krankheit sein oder ein Lehrerwechsel. Ihr Kind kommt plötzlich mehr der Art des neuen Lehrers zu lehren nicht mehr klar und fühlt sich nicht aufgehoben.  Sie sollten aber dann überlegen, ob es nicht sinnvoller und vor allem für das Kind besser ist, das Schuljahr zu wiederholen. Manchmal kann gerade hier ein Schritt zurück ein Vorwärtsschritt sein.

Ist die Familie in einer besonders schwierigen Situation, wie zum Beispiel bei einem Todesfall oder die Trennung der Eltern, kann Nachhilfe für eine gewisse Zeit sehr hilfreich sein. Nachhilfe federt ab und fängt Ihr Kind auf. Es hilft, das in der Schule gelernte zu festigen und noch einmal durchzuarbeiten.

Auch wenn es um eine Verbesserung der Grundlagen des Erlernten geht, ist Nachhilft von Vorteil. Wenn Ihr Kind gerade ein Schuljahr wiederholt, kann Nachhilfe von Anfang an das Gefühl vermitteln, dass seine Sorgen der Vergangenheit angehören. Dieser Gedanke ist für manche Eltern erst einmal unverständlich, weil ja bei der Wiederholung des Schuljahres sowieso alles wiederholt wird. Nachhilfe wird natürlich eingesetzt, wenn die Versetzung gefährdet ist, aber auch um die Grundlagen zu verstehen und dadurch im zweiten Anlauf besser durchzukommen. Auch können noch Lücken aus jüngeren Zeiten vorhanden sein. Die Schule nimmt darauf erfahrungsgemäß keine Rücksicht. Oftmals ist dies auch nicht möglich, da die Lehrer Ihre Lehrpläne einhalten müssen. Auch daran sollten Sie denken. Es ist sinnvoll, dass Ihr Kind ein solides Grundwissen erlangt.

Bei manchen Schulkindern, die eigentlich recht gut in der Schule sind, hapert es in einem Fach. Nachhilfe kann auch hier äußerst wirkungsvoll sein, um das Kind zu stärken und wieder zum Lernen motivieren.

Sie sollten mit der Nachhilfe nicht warten, bis es nicht mehr geht und die Noten immer schlechter werden. Wenn Ihr Kind Ihnen erzählt, dass es große Probleme hat, dann sollten Sie über eine Nachhilfe nachdenken. Nachhilfe kann auch bei einer inneren Unsicherheit helfen und wieder Selbstbewusstsein und Stärke aufbauen.

Nachprüfungen

Eine Nachprüfung ist nur dann sinnvoll, wenn der Schüler ansonsten gute Zensuren hat, aber zum Beispiel in den sprachlichen und sozialwissenschaftlichen Fächern nicht klarkommt oder in den mathematischen Fächern. In solchen Fällen kann eine Nachprüfung durchaus Erfolg versprechen. Das heißt aber auch, dass das Kind in den Ferien mindestens drei Wochen lernen muss. Dabei sollte eine intensive Nachhilfe unterstützen.

Wann ist Nachhilfe sinnlos?

Einen Monat vor Zeugnisübergabe macht Nachhilfe keinen Sinn mehr. Nachhilfe bedeutet auch schließen von Lücken. Nachhilfe braucht seine Zeit, um einen Erfolg zu gewährleisten. Viele Eltern nutzen diese Form der Unterstützung für Ihre Kinder nicht nur wenige Monate sondern langfristig. Jemand, der Ihr Kind kennt und es schulisch begleitet, kann sofort Problemen entgegenwirken. Dagegen ist eine kurzfristige Nachhilfe

Ist dauerhafte Nachhilfe sinnvoll?

Wie bereits erwähnt, kann eine dauerhafte Nachhilfe sinnvoll sein, um das Kind zu motivieren und zu begleiten. Die Nachhilfelehrerin arbeitet nicht nur Unterrichtsstoff nach, sondern kann diesen auch vorbereiten und direkt wiederholen, wenn in der Schule neuer Stoff durchgenommen wird.

Nachhilfe und die dadurch entstehenden Kosten können zu einer höheren Erwartungshaltung dem Kind gegenüber führen. Versuchen Sie diesen Fehler zu vermeiden. Setzen Sie Ihr Kind nicht unter Druck, das kann nach Hinten losgehen. Kinder, bei denen das Selbstwertgefühl ohnehin schon angeschlagen ist, werden dadurch noch mehr verunsichert. Besser ist es, sich immer wieder mit der Nachhilfelehrerin in Kontakt zu setzen, um so zu erfahren, welche Fortschritte das Kind macht und Sie es gegebenenfalls noch unterstützen können.

Manche Kinder und Jugendliche lehnen sich zurück, wenn im Nachhilfeunterricht nur immer der Stoff wiederholt wird, der auch gerade in der Schule unterrichtet wird. Sie achten nicht mehr auf den Unterricht, weil sie wissen, dass die Nachhilfelehrerin das noch mal erklären wird. Wenn dies eintritt, kann Nachhilfe mehr Schaden als nutzen. Um diesem Verhalten vorzubeugen, sollten Sie wissen, wie die Nachhilfe funktioniert und welche Lücken aufgearbeitet werden.

Nachhilfe am Computer

Ist es sinnvoll Ihr Kind mit der entsprechenden Software vor den Computer zu setzen, die es zu hunderten im Netz gibt? Vielleicht können Sie mit dem Klassenlehrer/in diese Frage beantworten. Es gibt sicherlich sehr gute Programme, die helfen können, kleinere Schwierigkeiten und Lücken zu beheben. Sie sollten darauf achten, dass Ihr Computer die notwendigen Systemvoraussetzungen für das Programm Ihrer Wahl hat. Es gibt aber auch Demoversionen zum Ausprobieren, die kostenlos oder sehr preiswert sind.

Die wenigsten Kinder werden sich allein, mit einem Stapel von Softwareprodukten an den Computer setzen und anfangen zu lernen. Dabei sind auch die Eltern gefragt. Sie sollten Ihrem Kind dabei auf jeden Fall mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wie sinnvoll ist die Nachhilfe mit den Eltern?

Wenn Sie sich entschlossen haben, Ihrem Kind Nachhilfe zu geben, dann sollten Sie ganz sicher sein, dass Sie den Stoff beherrschen und auch eventuelle Fragen beantworten können. Sie sollten außerdem Geduld und Zeit haben. Auch sollten Sie vorab klären, ob Ihr Kind eine Nachhilfe mit Ihnen überhaupt möchte.

Nachhilfe durch ältere Geschwister oder Schüler

Nachhilfe durch ältere Geschwister kann eine gute Lösung sein. Die älteren Geschwister oder Schüler sind noch mittendrin im Geschehen. Wenn sie die gleiche Schule besuchen, wäre das geradezu ideal. Sie kennen oftmals die Lehrer und den Unterrichtsstoff. Sie wissen wie es abläuft. Sie können auch leicht das Gespräch mit dem Lehrer suchen und mit Ihnen absprechen, wie eine optimale Förderung aussehen kann.

Professionelle Nachhilfe durch Lehrer

Wenn die Nachhilfe Ihres Kindes durch eine pädagogische Fachkraft durchgeführt werden soll, so ist das sicher in vieler Hinsicht ein Vorteil. Sie können sicher sein, dass ein Lehrer, Referendar oder Student eine gute Vorbildung hat. Sie haben ihr Fach gelernt und können auch eine gewisse Autorität zeigen. Ihr Kind sollte den Nachhilfelehrer oder die Nachhilfelehrerin aber auf jeden Fall mögen und akzeptieren.

Nachhilfestudio

Nachhilfestudios gibt es in den Städten meistens sehr viele. Vor Abschluss eines Vertrages sollten Sie sich genau informieren und prüfen, ob das für Ihr Kind das richtige ist.

Die Gestaltung der Verträge ist dabei von großer Bedeutung. Achten Sie auf jeden Fall auf die Rücktritts- und Kündigungsfristen. Lassen Sie sich nicht durch irgendwelche günstigen Konditionen auf eine schnellen Vertragsabschluss drängen. Schauen Sie sich die Unterrichtsräume an, fragen Sie nach der Schülerzahl. Auch die Zusammenstellung der Gruppen ist wichtig. Sind nur Kinder der gleichen Schulform und mit den gleichen Problemen in einer Gruppe? Wie viele verschiedene Pädagogen werden Ihr Kind unterrichten? Auch der Kontakt des Nachhilfeinstituts mit der Schule ist wichtig.

Wenn Sie eine Nachhilfe für Ihr Kind benötigen, dann sollten Sie zuerst Kontakt mit der Schule Ihres Kindes aufnehmen. Sie können Ihnen bestimmt mit guten Erfahrungen entsprechende Vorschläge machen.

 

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