Serviettentechnik mit Kindern

Serviettentechnik gibt es schon seit mehreren hundert Jahren. Die Technik soll aus dem Orient nach Europa gebracht worden sein, so genau kann man das nicht mehr nachverfolgen. Serviettentechnik nennt man auch Decoupage. Diese Bezeichnung kommt aus der französischen Sprache und heißt nichts anderes als ausschneiden.

Nicht nur in Frankreich, sondern auch in Italien sammelten die Reichen Gegenstände, die mit dieser Technik verziert waren, und stellten sie als Kunststücke in ihren Häusern aus. Der Grundgedanke bei dieser Technik war wohl einfach das Verschönern von Gegenständen aller Art. Mit der Serviettentechnik kann man jedem beliebigen Gegenstand ein völlig neues Aussehen geben, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Serviettentechnik eignet sich besonders gut, um mit Kindern zu basteln. Kinder, egal welchen Alters, lieben es, aus Gegenständen kleine Kunstwerke zu erstellen.

Machen Sie mit Ihrem Kind einen Bummel in ein Bastelgeschäft. Sie werden sehen, Ihre Tochter oder Ihr Sohn wird sich sehr schnell für die Serviettentechnik begeistern. Sie können einzigartige Servietten oder Taschentücher aussuchen, die es mit vielen Motiven und in vielen wunderschönen Farben gibt. Ihr Kind kann zum Beispiel ein Geburtstagsgeschenk für die Freundin herstellen oder ein Weihnachtsgeschenk für die Oma. Das kann ein Bilderrahmen sein, der mit einem Foto der Kleinen versehen wird. Eine Holzschachtel für Kleinigkeiten, die jeder braucht oder eine Tasse, die immer daran erinnert, von wem sie so liebevoll dekoriert wurde. Die Familie wird sich bestimmt über diese selbstgemachten Geschenke freuen. Für die Serviettentechnik mit Kindern braucht man nicht viel.

Material:

  • Servietten oder Taschentücher
  • Kleber
  • Spitze Schere
  • Flachpinsel, Schwamm
  • Gegenstände, die Sie verzieren möchten (Tassen, Bilderrahmen, Teller, Untersetzer, Gläser, etc.)

Vorbereitung:

Wenn Sie nun mit Ihrem Kind eine Tasse für die Oma mit Serviettentechnik herstellen wollen, dann sollten Sie darauf achten, dass die Tasse einen hellen Untergrund hat. Eine helle Oberfläche ist enorm wichtig, damit das Motiv gut zu sehen ist. Sie können den Gegenstand natürlich auch mit weißer Acrylfarbe grundieren. Dazu braucht man dann helle und matte Acrylfarben, die mit einem flachen Pinsel gleichmäßig aufgetragen werden. Nachdem die Farbe völlig trocken ist , sollten Sie überprüfen, ob die Oberfläche auch schön glatt ist. Sie können, wenn nötig, mit einem feinen Schmirgelpapier den Gegenstand glatt schleifen.

Nun geht es los!

Anleitung:

Von der Serviette oder dem Taschentuch benötigen Sie nur die oberste Schicht. Mit einem Stückchen Tesafilm kann man die einzelne Schicht leichter lösen. Dieser Schritt ist sehr wichtig, da ansonsten die untere Schicht beim Verkleben von der Serviette abgeht.

Der Serviettenkleber wird nun sparsam auf die behandelte oder unbehandelte Oberfläche aufgetragen. Lassen Sie nun erst den Kleber etwas antrocknen und dann erst kommt die ausgewählte Serviette auf den Gegenstand. Das kann bei einer großen Fläche die ganze Serviette sein oder bei einer kleinen Fläche auch nur ein kleines Stück. Bei dem Bilderrahmen kann man nur immer kleine Stücke aneinanderreihen (einfach reisen oder, je nach Motiv, sorgfältig ausschneiden), bei einem Blumentopf dagegen passen auch ganze Servietten.

Immer von innen nach außen glatt streichen, damit keine Falten entstehen. Wenn alles eine kurze Zeit angetrocknet ist, dann noch einmal etwas Kleber, ganz vorsichtig zum Versiegeln auftragen.

Viel Spaß bei der Serviettentechnik mit Kindern wünscht Rosapusteblume, Ihr Shop für exklusive Mädchenkleidung.

 

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