Spiele für die Motorik

 

Was bedeutet eigentlich Motorik? Mit der Motorik bezeichnet man die kompletten Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers. Die Bewegungen werden in unterschiedliche Bereiche eingeteilt.

Die Grobmotorik: die Bewegung von Kopf, Schulter, Rumpf, Becken, Armen und Beinen.

Die Feinmotorik: die Bewegung der Finger, des Gesichts und der Zehen.

Die Entwicklung der Motorik beginnt schon im Mutterleib. Schon ab der 9. Schwangerschaftswoche können Bewegungen des Babys gemessen werden, die sich dann immer mehr steigern.

Mit etwa sechs Jahren entwickelt sich dann auch so langsam die Feinmotorik. Das Kind schreibt und malt nun schon etwas mehr aus dem Handgelenk. Das erkennt man daran, dass die Buchstaben nun kleiner werden und die Zeichnungen schon etwas präziser aussehen.

Hier ein paar Vorschläge für Spiele für die Motorik

Wir möchten Ihnen hier ein paar Tipps zu Förderspielen geben, die leicht und ohne viel Aufwand umzusetzen sind.

Basteln

Nachweislich haben immer mehr Kinder eine nachlassende Motorik, die aber durchaus trainiert werden kann, denn sie ist für den reibungslosen Ablauf von Lernprozessen notwendig. Für die Feinmotorik z.B. ist das Malen, Basteln, Kneten, Puzzeln usw. eine gute und förderliche Beschäftigung, die sich auch positiv auf das Schreiben des Kindes auswirken kann.

Hüpfen, Springen, Toben

„Nein, komm runter vom Sofa. Darauf wird nicht gehüpft!“ Ganz ehrlich, liebe Mamas und Papas. Gerade DAS sollten Sie Ihrem Kind erlauben. Hüpfen und Springen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch für die gesamte Entwicklung, wie Muskelaufbau, Koordination und für den Gleichgewichtssinn nützlich. Und wenn es nicht das gute Sofa sein sollte, dann vielleicht eine ausrangierte alte Matratze? Für den Anfang reicht diese vollkommen. Eine Erweiterung wäre dann das Sprungkissen bzw. ein Trampolin ab dem Kindergartenalter.

Hüpftier

Wer ist denn dieses entzückende rosa Cowgirl auf dem roten Rody? Anstatt eines Hüpfballs sollten Sie sich lieber für ein Hüpftier, wie z.B. das Pferd Rody entscheiden. Auf Hüpfbällen können sich die kleinen Kinder noch nicht halten und die Gefahr abzurutschen ist sehr groß.Auf einem Hüpftier können Sie Ihr Kind festhalten und es hopst schon begeisternd auf und ab. Empfohlen werden diese Hüpftiere aber erst ab einem Alter von 18 Monaten.

Randvoll

Machen Sie einen Spaziergang mit ihrem Kind und sammeln Sie dabei Steine, Haselnüsse, Kastanien usw. Bestimmt werden Sie auch noch ein paar Murmeln, Perlen oder ähnliches im Kinderzimmer finden.

Nun  stellen Sie eine Schüssel in die Mitte des Zimmers und jeder Mitspieler soll nun reihum ein Teil in die Schüssel werfen und natürlich auch treffen.  Das wird im Laufe der Zeit immer schwieriger. Sollte die Schüssel so voll sein, dass etwas heraus purzelt scheidet dieser Mitspieler aus. Derjenige, der als letzter übrig bleibt hat gewonnen.

Der schiefe Turm zu Pisa

Jeder versucht abwechselnd mit Bauklötzen einen Turm zu bauen. Dabei sind die Augen mit einem Tuch verbunden. Mit diesem Spiel werden die Sinne geweckt. Das ist gar nicht so einfach. Derjenige, der die meisten Klötze aufeinander türmen konnte, bevor er in sich zusammengefallen ist, hat gewonnen.

Männchen malen

Männchen malen ist richtig lustig, fantasiereich und super spannend. Auf einem Blatt zeichnet ein Spieler den Kopf eines Menschen oder Tieres. Dann wird das Blatt so geknickt, dass der nächste nur den Halsansatz sehen kann. Dieser malt einen Oberkörper und Arme. Das Blatt wird wieder so geknickt, dass der nächste sehen kann, wo er die Beine ansetzen kann. Zum Schluss werden die Füße oder Schuhe gemalt. Der nächste darf dann die Zeichnung auseinanderfalten und gespannt sein, was ihn da erwartet.

So, und jetzt wird schnell gehüpft, gesprungen, gestapelt oder gemalt. Diese Spiele für die Motorik  sind überall umzusetzen und dabei ist ganz bestimmt fröhliches Kinderlachen vorprogrammiert und ganz nebenbei wird noch die Motorik geschult.

Richtig schöne Outfits auch zum Spielen gibt’s zum Beispiel von Mim-Pi und Muy Malo bei Rosapusteblume.de!

 

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