Welcher Kindergarten ist der richtige für mein Kind?

Schon kurz nach der Geburt eines Babys sollten sich die Eltern Gedanken über die Wahl des passenden Kindergartens machen. Die Entscheidung ist nicht leicht und sollte gut durchdacht sein.

Wie finde ich den idealen Kindergarten, der zu meinem Kind und zu unserer Familie passt?

Jedes Kind hat ab einem Alter von drei Jahren einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Da die Warteliste der Kindergärten oftmals lang ist, sollten Sie sich gleich nach der Geburt des Kindes schon um einen Platz bemühen. Der Kindergarten ist für jedes Kind sehr wichtig und unbedingt nötig.Die Erzieherinnen und Erzieher haben nicht nur die Aufgabe das Kind zu betreuen, sie tragen auch zu sozialen Kontakten der Kleinen bei. Im Kindergarten finden die Kinder ihre ersten Freunde. Diese Freundschaften halten manchmal ein ganzes Leben lang.

Die Kinder lernen im Kindergarten die ersten Schritte für ein Leben mit Anderen

Der Kindergarten sollte im besten Fall zu Ihnen und zu Ihrem Kind passen. Bei der Wahl des Kindergartens sollten Sie darauf achten, dass der Kindergarten in der Nähe ihrer Wohnung oder auf dem Weg zu Ihrem Arbeitsplatz liegt. Auch die Betreuungszeiten müssen mit Ihren Arbeitszeiten zu vereinbaren sein. Die Öffnungszeiten der Kindergärten sind sehr verschieden. Manche sind sehr flexibel und betreuen die Kinder bis in die Nachmittagsstunden, andere schließen um Punkt 12 Uhr die Pforten, um sie dann von 14 Uhr bis 16 Uhr wieder zu öffnen. Das muss schon mit dem Tagesablauf der Mutter und auch des Vaters zu vereinbaren sein.

Kindergärten im Vergleich

Es gibt viele verschiedene Kindergärten, mit verschiedenen pädagogischen Konzepten. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir einige Kindergärten unter die Lupe genommen.

Der Waldkindergarten

Das Konzept dieser Kindergartenform stammt aus Skandinavien und möchte die Kinder in engem Kontakt mit der Umwelt und mit der Natur erziehen. Es werden maximal bis zu 20 Kinder zwischen drei und sechs Jahren betreut. Die Erzieher haben eine Qualifikation im Bereich Natur- und Waldpädagogik

Wald KiGa

und werden ständig weitergebildet. Die Betreuung findet bei jedem Wetter draußen statt. Kinder, die diesen Kindergarten besuchen, benötigen eine robuste, zweckmäßige Kleidung, die sehr vom Wetter abhängt.

Der Tagesablauf der Kleinen im Waldkindergarten beginnt mit der gemeinsamen Überlegung, wie der Tag gestaltet werden soll. Wenn das geklärt ist, findet ein gemeinsames Frühstück statt. Das Spielzeug besteht aus allem, was die Natur zu bieten hat, wie zum Beispiel Wasser, Steine, Äste, Zweige, Blätter und Baumscheiben. Bei den Spielen in der Natur greifen die Pädagogen nicht ein, sie begleiten die Kinder bei allen Aktivitäten und geben bei Bedarf Unterstützung und Anregungen.

Fazit zum Waldkindergarten:

Tagesablauf mit vielen neuen Eindrücken und Abenteuern, Lieder und Gedichte ohne Zwänge. Allerdings stellt sich natürlich die Frage, wie viel Spaß es macht, gerade im Winter einige Stunden draußen zu spielen.

 

Der Waldorfkindergarten

In einem Waldorfkindergarten steht das Kind mit seinen Bedürfnissen im Vordergrund. Der Schwerpunkt liegt auf der Liebe zum Kind, auf Erlebnissen in der Natur, das Miteinander im gemeinsamen Spiel. Das Kleine soll eine altersgerechte Förderung durch die Anregung der natürlichen Neugier bekommen und die Basis für seelische Empfindsamkeit und Verantwortung für sich und andere erlernen. Auch auf gesunde Ernährung, kindgerechte Einrichtung und Spielplätze, sowie auf Bewegung wird ein Augenmerk gelegt.

Zwei Kinder spielen Schnitzeljagd im Wald

Jedes Kind ist eine Persönlichkeit. Im Waldorfkindergarten wird die freie Entscheidungskraft  und das selbstständige Denken und Handeln gefördert. Das Kind soll sich und die Welt entdecken und sich ohne Leistungsdruck frei entwickeln können. Die Kinder werden gefördert , indem sie Dinge ausprobieren und mit einfachen Dingen spielen. Durch diese Vorbereitungen der Kinder auf die Schule und das Leben, können sie gestärkt als kleine Persönlichkeiten aus dem Waldorfkindergarten ihr Leben leichter meistern.

Fazit

In einem Waldorfkindergarten werden die Kinder gezielt darauf vorbereitet, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und früh eigene Entscheidungen zu treffen. Die Mithilfe der Eltern wird als selbstverständlich angesehen. Daher sollten sich nur Eltern für diese Kindergartenform entscheiden, die auch die Zeit haben, aktiv am Geschehen teilzunehmen.

Montessorikindergarten

Die Italienerin Maria Montessori hat diesen Kindergarten im Jahre 1907 in Rom gegründet. Das Prinzip des Montessorikindergartens ist, das Kind in seiner Persönlichkeit  zu unterstützen und als vollwertigen Menschen wahrzunehmen. Die Kinder sollen ihren eigenen Lernbedürfnissen nachgehen. Dabei

Montessori KiGa

geht es hauptsächlich darum, dass die Kinder ihre Persönlichkeit entdecken und ausleben. Die Sinneswahrnehmungen werden durch das eigenständigen Arbeiten der Kleinen verfeinert.

Die Kinder entscheiden, womit sie sich beschäftigen. Ob es allein oder mit einem anderen Kind spielt oder ob es etwas lernen möchte, liegt ganz in seinem Ermessen. Durch diese freie Entscheidung über den Tagesablauf, soll die eigene Disziplin gefördert werden.Die Erzieher geben nur Hilfeleistung, wenn es nötig ist.

Fazit

Die Kinder werden in einem Montessorikindergarten zu eigenständigen Menschen erzogen, die selbstständig arbeiten und frei entscheiden.

 

Städtische- oder Gemeindekindergarten

Diese bekannte Form des Kindergartens hat den Vorteil, dass er sich in jeder Stadt mehr oder weniger häufig befindet. Die Konzepte des Städtischen- oder Gemeindekindergarten werden von der Leitung entwickelt. Sie sollten sich also genau erkundigen, welche Schwerpunkte in die Beaufsichtigung gelegt werden.Meist sind 25 Kinder in einer Gruppe. Bei einem kirchlichen Träger werden Gebete und Gottesdienste integriert, das ist aber bei den Einrichtungen sehr verschieden.

Städtische- oder Gemeinde KiGa

Die Mitarbeit der Eltern beschränkt sich auf die Vorbereitungen von Basaren oder Kinderfesten.

Fazit

Wenn Sie Ihr Kind in einem Städtischen- oder Gemeindekindergarten anmelden wollen, sollten Sie sich vorher genau erkundigen, welcher Schwerpunkt gelegt wird. Nur so können Sie eine gute Betreuung gewährleisten. Hören Sie sich auch bei Freunden oder Bekannten um, welchen Kindergarten diese empfehlen.

Wenn Sie sich rechtzeitig um einen Kindergartenplatz kümmern, können Sie sich entscheiden, welcher Kindergarten für Ihr Kind der beste ist.

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