Zurück in den Beruf: Rechte und Pflichten junger Mütter

Zurück in den Beruf Rechte und Pflichten junger MütterJunge Mütter sind mit Engagement bei der Betreuung des Babys dabei. Sie organisieren sich entsprechend den Bedürfnissen, kümmern sich um den Haushalt, um den Mann und auch um sich selbst. Irgendwann besteht jedoch der Wunsch, dass man wieder arbeiten gehen möchte. Sei es nun aus finanziellen Gründen oder weil man einfach eine Abwechslung braucht. Es kann jedoch sehr schwierig werden, die eingefahrene Organisation umzustellen. So kann sich in der Zwischenzeit auch beim alten Arbeitgeber etwas geändert haben. Die Mutter hat sich vielleicht sogar weitergebildet und möchte in einem anderen Bereich tätig werden. Eventuell besteht sogar der Wunsch, dass in Teilzeit gearbeitet wird, um noch ausreichend Zeit für die Familie zu finden.

All diese Punkte können berücksichtigt werden und Mütter haben die Möglichkeit, dass sie von der Agentur für Arbeit umfassend beraten werden. Dort besteht die Möglichkeit für Frauen, die  zurück in den Beruf kehren, sich über die Rechte und Pflichten junger Mütter zu informieren. Sie haben ein Recht darauf, dass sie von einer Mitarbeiterin betreut werden. Während der Elternzeit muss von dem Arbeitgeber die Stelle frei gehalten werden, damit eine Rückkehr ermöglicht wird. Es besteht sogar ein rechtlicher Anspruch auf die Arbeitsstelle. Zudem hat sie auch ein Recht darauf, dass, wenn sie in Vollzeit gearbeitet hat, auch diese Vollzeitstelle wieder gegeben ist. Wie sich die Mutter letztendlich mit dem Arbeitgeber einigt, bleibt ihr überlassen.

Besondere Rechte für stillenden Mütter

Stillende Mütter, die wieder in die Arbeit zurückkehren wollen, haben ebenfalls einen Anspruch darauf. Ihnen muss zwei mal eine halbe Stunde Pause gewährt werden, die nicht von der Arbeitszeit abgezogen wird. Wer im Schichtdienst tätig war, darf nunmehr nicht für Nachtschichten oder Wochenendschichten eingeteilt werden. Der Arbeitgeber stellt oftmals sogar einen Raum zur Verfügung, indem ungestört das Kind gestillt werden kann.
Die Praxis hingegen sieht oftmals leider ganz anders aus. Es kommt immer auf den Beruf an und auf die Branche. Einige Arbeitgeber machen sehr familienfreundliche Arbeitszeiten mit den jungen Müttern aus. Dadurch sind sie wesentlich flexibler. Die Bringzeiten zur Kita oder Tagesmutter sind oftmals parallel mit dem Arbeitsbeginn. Wer mit seinem Chef in Ruhe darüber redet, wird mit Sicherheit auf die Kulanz bauen können. Wer zudem seine Arbeit gut macht und die Mindeststunden absolviert, wird auch von Kollegen unterstützt.

Beteiligung der Kinderbetreuungskosten vom Arbeitgeber

Der Gesetzgeber hat für die Rückkehr junger Mütter eine Steuererleichterung für Arbeitgeber eingeführt. Er beteiligt sich an den Kinderbetreuungskosten. Der Arbeitgeber überweist einen Zuschuss, der als Sachleistung anerkannt wird. Das Kind darf jedoch noch nicht schulpflichtig sein. Das Familienrecht hält einige Hilfestellungen bereit, die die Rückkehr in den Arbeitsalltag erleichtern sollen. Es ist lobenswert, wenn eine junge Mutter nicht zur Hausfrau wird und das sollte unterstützt werden.

Ich wünsche allen Müttern einen erfolgreichen und hürdenfreien Wiedereinstieg in den Beruf, Katja Schmidt von Rosa Pusteblume!

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